Regel 2: Der Ball

Regel 2: Der Ball

In den Regelwerken von Cambridge, Sheffield und Uppingham ist nichts über den Ball schriftlich fixiert worden. Die frühesten Darstellungen beschreiben ihn als möglichst kugelförmigen Hohlball aus Leder oder einer Schweinsblase. Der Umfang eines Balles wurde für die Football Association 1872 auf 27-28 Zoll (= 68,6-71,1 cm), das Gewicht auf 13-15 Unzen (= 368-425 g) und der Druck 1877 auf 0,6-1,1 bar festgelegt. Umfang und Druck blieben bis heute gleich, das Gewicht wurde 1937 auf die bis heute gültigen 14-16 Unzen (=396-453 g) verändert.
Die Spielbücher empfahlen einen Durchmesser von 20-22 cm, was einem Umfang von 62,8-69,1 cm entspricht.

Der Ball musste von 1906 bis 1986 aus Leder sein, seit 1986 kann er auch aus wasserdichter und belastbarer Synthetik sein, die es außerdem ermöglicht, eine exaktere Kugelform zu kreieren. Diese exakte Kugelform ist seitdem Bälle auch geklebt werden dürfen (2004) noch leichter herzustellen.
Ab 1951 musste für einige Jahre der Fußball seine charakteristischen schwarzen und weißen Placken haben, damit er im Schwarzweißfernsehen leicht zu sehen war. Mit der Einführung des Farbfernsehens wurde dieses Gebot dann hinfällig. Im Regelheft für die Saison 1977/78 findet sich schon keine Textpassage zur Ballfarbe mehr.

Seit dem frühen 20. Jahrhundert (spätestens den 1930er Jahren) ist vorgeschrieben, dass der Platzverein den Ball stellt und auch mindestens einen Ersatzball bereitliegen hat, den die Schiedsrichterin bzw. der Schiedsrichter vor der Nutzung prüfen muss.

Cite this article as: Petra: Regel 2: Der Ball. In: Nachspielzeiten, 27. Juni 2017. URL: http://nachspielzeiten.de/regel-2-der-ball/ (zuletzt aufgerufen: 25. Februar 2018).
Please follow and like us:

7 Gedanken zu „Regel 2: Der Ball

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.