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Inhaltsverzeichnisse – Deutsche Schiedsrichter-Zeitung und DFB-Schiedsrichter-Zeitung

Hier ergänze ich nach und nach die Inhaltsverzeichnisse der Deutschen Schiedsrichter-Zeitung (1919 von Carl Koppehel gegründet) und der DFB-Schiedsrichter-Zeitung (1926 von Simon Rosenberger gegründet), ab Oktober 1931 „DFB-Schiedsrichter-Zeitung, vereinigt mit Deutsche Schiedsrichter-Zeitung. Alleiniges amtliches Organ der Schiedsrichter des Deutschen Fussball Bundes“ herausgegeben von Carl Koppehel, da Simon Rosenberger im September 1931 an einem Herzinfarkt verstarb. Noch sind es nur wenige Jahrgänge und nicht alle sind komplett. Das soll sich aber im Laufe der Zeit ändern. Je Jahrgang ist das Inhaltsverzeichnis im pdf-Format verlinkt, auf das man per Klick auf das jeweilige Jahr gelangt. So kann man auch leicht das Verzeichnis abspeichern. Short form in English: Here an overview of the tables of contents of the „Deutsche Schiedsrichter-Zeitung“ and „DFB-Schiedsrichter-Zeitung“ will be created. There are still only a few, yet, and not all years are complete, but this will change in the course of time. By clicking on the respective year, a pdf document with the complete table of contents of the year opens. So you can also save the document. The table of contents is in German, …

„Die ‚Schutzhand‘ wird vermutlich noch länger diskutiert werden.“

Es gibt keine Schutzhand. Es gibt sie nicht und es gab sie nicht. Das wiederholen Collinas Erben, Alex Feuerherdt und Klaas Reese, auch in Folge 99 abermals. Ich erinnerte mich beim Hören, dass der Begriff in einer der Schiedsrichter-Zeitungen, die ich durchgesehen hatte, vorkam und fand in meinen Notizen, dass der Begriff um 1930 aufgekommen zu sein scheint. Woher genau, das vermag ich nicht zu sagen. In Schiedsrichter-Zeitungen von 1929 und 1930 wird dieser Umstand noch umschrieben: Die Regeln kennen keine „Reflexhandlungen“ oder „Reflexbewegungen“ und wer die Hand oder die Hände schützend vor das Gesicht hält, riskiert ein absichtliches Handspiel, denn man sich auch hätte wegdrehen oder ducken können. Lediglich die Hände vor den Eingeweiden war erlaubt („unabsichtliches Handspiel“).1)Vgl. für 1929: NN: Vom grünen Tisch. In: Deutsche Schiedsrichter-Zeitung 11 (1929), 01.07.1929. S. 5 und für 1930 einmal NN: Aus der Fußball-Praxis. In: Deutsche Schiedsrichter-Zeitung 12 (1930), 15.01.1930. S. 3 sowie NN: Quer durch die Regelfragen. Betrachtung zu aktuellen Fällen. In: Deutsche Schiedsrichter-Zeitung 12 (1930), 01.05.1930, S. 3-4, hier S. 3.   Erstmals wird in der DFB-Schiedsrichter-Zeitung …

Fußballregelfragen von 1940

In der Deutschen Schiedsrichter-Zeitung wurden und werden regelmäßig Fragebogen samt Antworten für Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in Ausbildung abgedruckt oder aber erfahrene, die ihre Regelkenntnis überprüfen wollen. Das könnt ihr nun auch! Teil 1 mit Fragen zu den Regeln von 1929 ist bereits erschienen, nun geht es an Regelfragen aus dem Jahr 1940. Mittlerweile wurden die Laws of the Game neustrukturiert und musste von allen übernommen werden. Auch gab es innerhalb Deutschlands keine Unterschiede zwischen den Verbänden, denn durch die nationalsozialistische Diktatur gab es keine Unterschiede mehr. Dennoch: Die deutsche Auslegung der Regeln lässt sich aus den Antworten herauslesen. Heute geht es also in das Jahr 1940 und auch hier: Die Antworten sind jeweils hinter dem Spoiler-Bereich versteckt. (Es sind alle Bezeichnung im Maskulin genannt, weil ich den Beitrag von damals zitiere.) Anmerkung und sonstige Angaben von mir sind in eckigen Klammern, falls jemand die Fragen mal zitieren möchte. Im Gegensatz zu 1929 sind die Fragen und Antworten Teil einer Reihe, genauer gesagt die 8. und 18. Folge. Im Original sind es die Fragen 319 bis …

Fußballregelfragen von 1929

Teil 1 In der Deutschen Schiedsrichter-Zeitung wurden und werden regelmäßig Fragebogen samt Antworten für Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in Ausbildung abgedruckt oder aber erfahrene, die ihre Regelkenntnis überprüfen wollen. Das könnt ihr nun auch! 1929 waren die deutschen Fußballregeln zwar beinahe an die Laws of the Game des IFAB angeglichen, aber die Auslegung der Regeln unterschied sich mitunter von denen auf der britischen Insel und Mitgliedsländern der FIFA (die ebenfalls eigentlich an die Laws of the Game gebunden waren) und auch innerhalb Deutschlands von Verband zu Verband. Also, reist heute zurück ins Jahr 1929 und schaut, wie ihr abschneidet. Die Antworten sind jeweils hinter dem SPOILER versteckt. (Es sind alle Bezeichnung im Maskulin genannt, weil ich den Beitrag von damals zitiere.) Anmerkung und sonstige Angaben von mir sind in eckigen Klammern, falls jemand die Fragen mal zitieren möchte. Und das soll es nicht gewesen sein. In einer Woche folgt noch ein Fragebogen von 1940. Viel Vergnügen!   „58 Fragen für die theoretische Schiedsrichter-Prüfung im Fußball. Zusammengestellt vom Verbands-Schiedsrichter-Ausschuß im V.M.B.M. [= Verband mitteldeutscher Ballspielvereine] [Quelle: Deutsche …