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Fellowes‘ The English Game – wie wahr ist die Story?

Die neue Mini-Serie von Julian Fellowes, The English Game, ist seit dem 20. März 2020 bei Netflix verfügbar. Wie schon im Trailer bekanntgegeben, basiert die Story auf wahren Gegebenheiten. Doch wie sehr? . CN: Spoiler & Demytifizierung (ja, das Wort Demytifizierung gibt es tatsächlich) . . . Fußballspielbegegnungen Das FA-Cup 1878/79, Old Etonians gegen Darwen FC: Das Spiel gab es im FA-Cup in dieser Saison und das erste Spiel endete unentschieden, das letzte gewannen die Old Etonians. Weggelassen wurde aber noch ein zweites Unentschieden. Dieses Spiel wurde als dreimal angesetzt. Das FA -Cup-Finale 1879/80(?), Old Etonians gegen Blackburn FC und der erste Arbeiterverein, der den FA Cup holte: Man könnte anhand des Erzählsprungs davon ausgehen, dass der Blackburn FC den FA Cup der Saison 1879/80 gegen die Old Etonians gewonnen hat. Allerdings wird vor Spielbeginn kein Jahr eingeblendet. Denn hier mischte Fellowes einiges für das Serienfinale: In der Saison 1870/80 gewann Clapham Rovers im Finale gegen Oxford University den Pokal, die Old Etonians schieden in der 5. Runde gegen den späteren Sieger aus und Blackburn Rovers siegten …

Sport als Gottes-Dienst

Das Stadion oder die Halle als heilige Stätte, Pokale, Sportutensilien wie Fußbälle und Trikots als heilige Gegenstände, die immerwährende Hoffnung, das Unerreichbare zu schaffen, das Nutzen neuer Chance, Fehler wiedergutzumachen und so Buße zu tun, der Aberglaube, immer das gleiche Trikot zu tragen oder immer an der gleichen Stelle zu sein … Sportarten haben einiges mit Glaube und Religion zu tun. Die populärste unter ihnen, das Fußballspiel, kann am einfachsten bisherige Ungläubige überzeugen und gläubig machen. Aber darum soll es in diesem Beitrag gar nicht gehen, sondern vielmehr um muscular Christanity – um das Muskelchristentum.