Autor: Petra Tabarelli

Otto Rehhagels Wechselfehler vor 25 Jahren

Es war der 26. September 1998 – ein gewöhnlicher Bundesliga-Samstagnachmittag. An diesem 6. Spieltag der Saison 1998/99 empfing der amtierende deutsche Meister, der 1. FC Kaiserslautern, den VfL Bochum. Es sollte ein schönes Fußballspiel werden. Es wurde fĂŒr Otto Rehhagel jedoch ein Nachmittag zum Vergessen. Nicht nur, dass sich einer seiner Spieler verletzte. Er sorgte mit seiner ĂŒberhasteten und folgenreichen Auswechslung auch fĂŒr den Lacher des Spieltags. Ein neuer Artikel von mir fĂŒr WebDE ist online und hier könnt ihr ihn lesen.

Konrad Koch: (K)Ein Vater des deutschen Fußballs

Es ist einer der grĂ¶ĂŸten Mythen der deutschen Fußballgeschichte: Ein junger Braunschweiger Lehrer, noch keine dreißig Jahre alt, ließ 1874 am Martino-Katharineum seiner Heimatstadt SchĂŒler mit einem Ball spielen. Das Spiel hatte er wĂ€hrend eines Englandaufenthaltes kennengelernt. Sein Engagement fĂŒhrte dazu, dass er als „Vater des deutschen Fußballs“ bezeichnet wird, denn er half der Sportart, sich in Deutschland zu etablieren. Meine neue FRÜF-Kolumne fĂŒr WebDE ist online und hier könnt ihr sie lesen.

Deutsche Schiedsrichterinnen vergeblich gesucht

„Viele Schiedsrichtervereinigungen haben zum Beispiel ein Patinnensystem, das heißt eben, dass auch Schiedsrichterinnen eine Frau an die Seite bekommen, mit der sie Sachen besprechen können die vorgefallen sind, wo sie vielleicht unsicher sind, wo sie fragen haben, wo Sexismus vorgefallen ist. Wie gehe ich damit um?“ In der Sendung „Sport am Sonntag“ wurde ich fĂŒr „Deutsche Schiedsrichterinnen vergeblich gesucht“ interviewt und hier könnt ihr sie nachhören.

Schiedsrichterinnen am Mikro: Eine Chance

„Wer die WM der Frauen verfolgt hat, kennt es schon: VAR-Entscheidungen werden nicht nur an der Videoleinwand per Text eingeblendet, sondern auch von den Schiedsrichterinnen verkĂŒndet. Doch birgt das wirklich einen Mehrwert? Die WM zeigte: Das hĂ€ngt von der AusfĂŒhrung ab.“ Meine neue FRÜF-Kolumne fĂŒr WebDE ist online und hier könnt ihr sie lesen.

Karten fĂŒr Teamoffizielle 2023/24 (Fußball der MĂ€nner)

Karten fĂŒr Teamoffizielle 2023/24 – Eine Übersicht ĂŒber die Karten – Verwarnungen wie Platzverweise – von Teamoffiziellen im Fußball der MĂ€nner in folgenden Wettbewerben: 1. Bundesliga 2. Bundesliga DFB-Pokal Premier League Champions League Europa League Conference League. FĂŒr den Frauenfußball gibt es leider keine Quellen, die die Infos weitergeben.   ⚠ Diese Übersicht ist eventuell nicht vollstĂ€ndig. Mangels verfĂŒgbarer Quellen seitens des DFB greife ich auf die Ticker des Kickers zu, um die Daten zu erheben. Ich bin mir aber nicht sicher, ob diese Quelle wirklich alle Karten fĂŒr Teamoffizielle auffĂŒhrt. ⚠ Teamoffizielle von Vereinen, die aus einem Pokalwettbewerb ausgeschieden sind, werden durchgestrichen dargestellt. Diese Statistik habe ich bereits in der Saison 2019/20 und der Saison 2020/21 gefĂŒhrt. ‱ 1. Bundesliga Stand: 5. Spieltag Rote Karten 1 Zsolt Löw (FC Bayern MĂŒnchen, Co-Trainer) wegen Meckerns wĂ€hrend der Partie FC Bayern MĂŒnchen gegen Bayer 04 Leverkusen (4. Spieltag) Gelb-rote Karten Keine. Gelbe Karten 1 Thomas Tuchel (FC Bayern MĂŒnchen, Trainer) wegen Meckerns wĂ€hrend der Partie FC Bayern MĂŒnchen gegen Bayer 04 Leverkusen (4. Spieltag) Bo Svensson …

Cards for team officials 2023/24 (men’s football)

Cards for team officials 2023/24 – An overview of cards – cautions as well as sending-offs – of team officials in men’s football in the following competitions: 1 Bundesliga 2 Bundesliga DFB Cup Premier League Champions League Europa League Conference League. For women’s football, unfortunately, there are no sources to pass on the info. ⚠ This overview may not be complete. Due to the lack of available sources on the part of the DFB, I am resorting to the kicker’s ticker to collect the data. However, I am not sure if this source really lists all cards for team officials. ⚠ Team officials of clubs that have been eliminated from a cup competition are shown crossed out. I have already kept this statistic in the 2019/20 season und der 2020/21 season (German only). ‱ 1 Bundesliga Status: 5th match day Red Cards 1 Zsolt Loew (FC Bayern Munich, assistant manager) for dissent during the match between FC Bayern Munich and Bayer 04 Leverkusen (4th matchday) Yellow-Red Cards None. Yellow Cards 1 Thomas Tuchel (FC Bayern …

L’histoire des rĂšgles du football

Comment les rĂšgles et les lois du jeu du football ont-elles Ă©voluĂ© depuis le dĂ©but du 19e siĂšcle ? Jetons un coup d’Ɠil… Le football – terme gĂ©nĂ©rique dĂ©signant un jeu oĂč l’on joue principalement avec les pieds – existe depuis l’AntiquitĂ©, comme en tĂ©moignent les archives de la GrĂšce antique, de l’Empire romain et de la Chine. À la fin du Moyen Âge et au dĂ©but de la pĂ©riode moderne, c’est-Ă -dire entre 1300 et 1800, le jeu de football Ă©tait Ă©galement connu. – Dans l’Italie, la France et l’Angleterre d’aujourd’hui, il y avait des jeux (ou des combats) qui duraient des jours entre les diffĂ©rentes villes Ă  cette Ă©poque. Ces jeux n’Ă©taient pas rĂ©glementĂ©s et faisaient appel Ă  la force physique ou Ă  des ustensiles tels que des fourches pour dĂ©fendre la victoire. Les opposants Ă  ce type de jeux de football ont diffusĂ© des rapports horribles faisant Ă©tat de nombreuses blessures et de dĂ©cĂšs dus Ă  la cisaille. En Angleterre, jusqu’Ă  la fin du XIXe siĂšcle, un jeu de football Ă©tait populaire dans …

La storia del regolamento del calcio

Come si sono evolute le regole del calcio e le leggi del gioco dall’inizio del XIX secolo? Diamo un’occhiata… Il calcio – un termine ampio per indicare un gioco in cui si gioca principalmente con i piedi – esiste fin dall’antichitĂ , come dimostrano le testimonianze dell’antica Grecia, dell’Impero Romano e della Cina. Inoltre, nel tardo Medioevo e nel primo periodo moderno, cioĂš tra il 1300 e il 1800, il gioco del calcio era conosciuto. – Nell’odierna Italia, Francia e Inghilterra, in questo periodo si svolgevano giochi (o combattimenti) che duravano giorni tra le singole cittĂ . I giochi erano in gran parte non regolamentati e utilizzavano la forza fisica o utensili come i forconi per difendere la vittoria. Gli oppositori di questo tipo di partite di calcio diffondono notizie raccapriccianti di numerose ferite da taglio e morti. In Inghilterra, fino a tutto il XIX secolo, era popolare tra le classi inferiori un gioco di calcio che in alcuni luoghi viene praticato ancora oggi nel periodo di Shrovetide e che viene descritto nelle ricerche come calcio plebeo. …

La historia de las reglas del fĂștbol

ÂżCĂłmo evolucionaron las Reglas y Reglamentos del FĂștbol desde principios del siglo XIX? Echemos un vistazo… El fĂștbol -tĂ©rmino amplio para designar un juego en el que se juega principalmente con el pie- existe desde la antigĂŒedad, como demuestran los registros de la antigua Grecia, el Imperio Romano y China. TambiĂ©n a finales de la Edad Media y principios de la Edad Moderna, es decir, entre 1300 y 1800, se conocĂ­a el juego del fĂștbol. – En la Italia, Francia e Inglaterra actuales, en esta Ă©poca habĂ­a juegos (o luchas) que duraban dĂ­as entre ciudades individuales. Los juegos no estaban regulados en su mayor parte y utilizaban la fuerza fĂ­sica o utensilios como horcas para defender la victoria. Los detractores de este tipo de juegos de fĂștbol difundieron informes de horror sobre numerosas lesiones y muertes por cizallamiento. En Inglaterra, hasta bien entrado el siglo XIX, era popular entre las clases bajas un juego de fĂștbol que todavĂ­a hoy se juega en Shrovetide en algunos lugares y que en las investigaciones se describe como fĂștbol …

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Ein Kind bedeutet nicht das Karriereende

„Den Lebensunterhalt nur als Fußballspielerin im Hauptjob gestalten – das können nur die wenigstens, auch in der Bundesliga. Die meisten Spielerinnen nehmen ihren Jahresurlaub fĂŒr Fußballturniere und trainieren und spielen in ihrer Freizeit; und einige sorgen auch fĂŒr ihren Nachwuchs. […] Vorbilder zeigen: Es ist möglich FĂŒr immer mehr Frauen ist eine Geburt nicht mehr das Karriereende; das Blatt wendet sich. Langsam, aber stetig. Immer mehr Frauen im Fußball und generell im Leistungssport gehen diesen Weg, weil sie bei anderen sehen, dass es möglich ist. Aber kommen die Vereine, die VerbĂ€nde, die Sponsoren hinterher? Das hĂ€ngt oft von den Personen dahinter ab. FĂŒr Frauen wie Emma Hayes und Martina Voss-Tecklenburg ist es nur allzu verstĂ€ndlich, ihren Spielerinnen das zu bieten, was ihnen mitunter noch verwehrt blieb. Doch der Großteil der mĂ€nnlichen FunktionĂ€re schlĂ€ft offenbar noch einen realitĂ€tsverkennenden Dornröschenschlaf. Ein Missstand, den in den letzten ein, zwei Jahren immer mehr Frauen ansprechen. Sie gehen als gutes Beispiel voran: Vorbilder, die zeigen, dass es möglich ist, und die den Weg fĂŒr viele ebnen. FĂŒr Melanie Leupolz war …

Die Farce um die TV-Rechte der WM 2023

„Laut einem Medienbericht boten ARD und ZDF fĂŒr die Übertragung der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen fĂŒnf Millionen Euro. Das sind gerade mal zwei Prozent von dem Betrag, den die beiden Sender fĂŒr die vergangene Fußball-WM der MĂ€nner zu zahlen bereit waren. Weil auch weniger Menschen den Fußball der Frauen schauen? Nun, das ist wahr, aber die Einschaltquoten liegt nicht bei zwei Prozent gegenĂŒber MĂ€nnerfußball, sondern bei den vorherigen Weltmeisterschaften bei 50 Prozent.“ Meine neue FRÜF-Kolumne fĂŒr WebDE ist online und hier könnt ihr sie lesen.

Braucht es „Equal Leistung“ vor „Equal Pay“?

„Wenn im Fußball alle, wirklich alle gleich gefördert werden wĂŒrden, dann können wir den Vergleich mit „Equal Leistung“ ansetzen. Aber eine gleiche Bezahlung ist nicht die Konsequenz von gleicher Leistung, sondern vielmehr ein Parameter der gleichen Förderung fĂŒr alle.“ Meine neue FRÜF-Kolumne fĂŒr WebDE ist online und hier könnt ihr sie lesen.

Junge Schiedsrichterinnen auf den Spuren von Bibiana Steinhaus-Webb

„Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus-Webb war in vielerlei Hinsicht eine Vorreiterin im Fußball, doch nach ihrem Karriereende 2020 wurde schnell deutlich: Sie war nur ein Einzelfall im deutschen Fußball. Nachfolgerinnen waren weithin erst einmal keine in Sicht. Doch es gibt nun Hoffnungsschimmer.“ Meine neue FRÜF-Kolumne fĂŒr WebDE ist online und hier könnt ihr sie lesen.

Der Torfall von Madrid vor 25 Jahren

Als GĂŒnther Jauch an einem 1. April bereits vor Spielanpfiff meinte „Das erste Tor ist schon gefallen“, wĂ€re es gut und gerne als mĂ€ĂŸiger Aprilscherz durchgegangen. Doch es war kein Aprilscherz, denn das Tor war tatsĂ€chlich gefallen. Umgefallen. 1998. Es war das Jahr von Otto Rehhagels folgenschwerem Wechselfehler, von Giovanni Trappatonis berĂŒhmter „Flasche leer“-Wutrede und den ersten Tests auf der Suche nach einer funktionierenden Torlinientechnik. Es war auch das Jahr mit einem Abend, an dem ich hoffte, dass er nie enden wĂŒrde. Damals durfte ich immer nur die erste Halbzeit von Champions-League-Spielen schauen, damit ich nicht zu spĂ€t ins Bett komme. So auch an diesem Abend, … Meine neue FRÜF-Kolumne fĂŒr WebDE ist online und hier könnt ihr sie lesen.

Die neuen Fußballregeln 2023/2024 und ihre historische Entwicklung

Meine alljĂ€hrliche Übersicht zu den neuen RegelĂ€nderungen gibt es dieses Mal bei WebDE. Kleiner Spoiler: Wie in den vorherigen Jahren wird es keine große Änderung geben. Die Kolumne beginnt aber mit zwei Frauen, die im globalen Fußball des IFAB Geschichte geschrieben haben, 2023 und 1983. Meine neue FRÜF-Kolumne fĂŒr WebDE ist online und hier könnt ihr sie lesen.

So kam der Fußball wirklich nach Deutschland

„Dass Konrad Koch den Fußball nach Deutschland gebracht hat, ist ein Mythos, der es sogar auf die Kino-Leinwand geschafft hat. Dabei lĂ€sst Kochs ĂŒberliefertes Regelheft schon auf den ersten Seiten erkennen: Er ließ in Braunschweig Rugby spielen und keinen Fußball. Doch wer brachte den Fußball wirklich nach Deutschland?“ Meine neue FRÜF-Kolumne fĂŒr WebDE ist online und hier könnt ihr sie lesen.

Die Abseitsregel erklĂ€rt – ein FAQ

Was kommt in den Sinn, wenn man die Abseitsregel erklĂ€rt? Es sei eine „Erfindung des Teufels“, das „berĂŒchtigte Monstrum“, das „Schmerzenskind“: Die Abseitsregel war schon vor 100 Jahren eine Fußballregel, die hĂ€ufig zu Diskussionen fĂŒhrte. Der deutsche Journalist Felix Schmal fand 1924, man könne meinen, die Regel sei nur dazu da, „Spieler zu Verzweiflung zu bringen, Zuschauer zu Skandalen aufzureizen und Schiedsrichtern zu PrĂŒgel zu verhelfen.“[1]Schmal, Felix: Die Achillesferse des Fußballs. In: Deutschen Schiedsrichter-Zeitung 10/1924 (Mai 1924), S. 45-46.. Und irgendwie möchte man ihm in gewisser Weise beipflichten. „The key law“ „Fear game isn‘t ready for change to key law“ titelte 1989 der Evening Express und trifft damit auch heute noch den Nagel auf den Kopf: Die Abseitsregel ist die SchlĂŒsselregel des Fußballspiels, der Dreh- und Angelpunkt des Regelwerkes. (Und nicht etwa Regel 12, das Handspiel und Fouls, wie auch viele Schiedsrichter*innen meinen.) Der ungenannte Autor fasste es in diesem Artikel treffen zusammen: „Offside has always been a much debated and unpopular tactic, yet from its very inception in the earliest years of the game. …

Flutlichtspiel mit Bogenlampe

Über nachfolgenden Artikel ĂŒber ein Flutlichtspiel stolperte ich vor kurzem in der Sportzeitschrift „Freie Sport-Woche. Zeitschrift fĂŒr Spiel und Sport“ aus dem Jahr 1930: Fußball bei Nacht? In England ist das erste Fußballspiel bei kĂŒnstlicher Beleuchtung vor sich gegangen; die Meinungen darĂŒber gehen in der englischen Tages- und Sportpresse auseinander. Das sozialistische Organ, der „Daily Herald“, bemerkt dazu: „So verfĂŒhrerisch die Idee des Nachtfußballspiels ist, so zweifelhaft ist es aber, ob sie einen praktischen Wert hat. Als vorĂŒbergehende Sensation mag sie die Phantasie der Masse anregen, aber als Dauereinrichtung wird sich das nĂ€chtliche Fußballspiel wohl nicht behaupten können. Fußball ist ein Spiel fĂŒr den hellen Tag, viel von seinem Reiz wird verschwinden, wenn es im Lichte der Bogenlampen gespielt wird; es wird bei kĂŒnstlicher Beleuchtung zu einem kĂŒnstlichen Spiel werden. Dann ist Fußball auch ein Sport fĂŒr den Winter. Fußball bei Nacht mĂŒĂŸte sich aber, um finanziell ertragreich zu sein, den Sommer ĂŒber hinziehen und wĂŒrde so eine Konkurrenz fĂŒr den Sommersport bilden. Die frische Luft des Wintertages gibt dem Fußballspieler eigentlich erst das Leben und …

Comparison: Rulebooks from the beginning of the 1860s

Having now compared the rulebooks from the last years of the 1840s, and the last years of the 1850s, it is now the turn of rulebooks from the early 1860s, i.e. rulebooks that were created at the same time as the FA Rules. These are the Rules of Blackheath Football Club from 1862, the Laws of Eton Field Game from 1862, The Simplest Game (Uppingham School) from 1862, the Rules of Football as played at Shrewsbury School from 1863, the Cambridge University Rules of 1863 and the FA Rules of 1863. Again, I am only comparing rulebooks for football with little or no handball allowed. A first look – similarities and differences As in the rulebooks created about five years earlier, all have provisions on handball, illegal play and the scoring of goals, plus the kick and offside. Here is a look at the individual rules: Choosing the sides The side selection is decided by the toss of a coin at Cambridge and at the FA. There are no written stipulations for Blackheath, Eton, Shrewsbury and …

Floodlit game

I recently stumbled across the following article about a floodlit game in the sports magazine „Freie Sport-Woche. Zeitschrift fĂŒr Spiel und Sport“ from 1930: Football at night? In England the first football match has been played under artificial lighting; opinions about it differ in the English daily and sports press. The socialist organ, the Daily Herald, comments: „Seductive as the idea of night football is, however, it is doubtful whether it has any practical value. As a temporary sensation it may capture the imagination of the masses, but as a permanent fixture the night football game is unlikely to hold its own. Football is a game for broad daylight; much of its appeal will disappear when it is played in the light of arc lamps; it will become an artificial game under artificial lighting. Then football will also be a sport for the winter. Football at night, however, in order to be financially profitable, would have to be played throughout the summer and would thus compete with summer sports. The fresh air of the winter …

The very first German Sport Magazines

Football reporting emerged in Germany, as in Austria, in the 1890s. Sports journalists, along with sporting goods manufacturers and dealers, building and transport contractors, bookmakers and beverage producers, were among the groups of people who profited directly from modern sport. The first specialist journalists were mostly active footballers who tried to open up the market for this new kind of diversion in this way. The very first sports magazine, however, appeared as early as October 1792. „The Sporting Magazine, or Monthly Calendar of the Transactions of the Turf, the Chase and every other Diversion interesting to the Man of Pleasure, Enterprize, and Spirit“, however, was about the then most popular sports of the upper classes: Hunting and horse racing.[1]Behringer, Wolfgang: Kulturgeschichte des Sports. From Ancient Olympia to the Present. Munich 2012. p. 236. Here I introduce the two sports magazines Sport im Bild by Andrew Pitcairn-Knowles and Spiel und Sport by John Bloch.   Sport in Picture Andrew Pitcairn-Knowles (1871-1956) was one of the first sports journalists in late 19th century Germany and, significantly, English. …

Old German Football Songs

What do football fan chants and pilgrimage songs have in common? They are sung to melodies that are already familiar, because that way only the new lyrics have to be learned and not the melody as well. This is true not only of today’s songs sung to the theme tune of the A-Team, Pippi Longstocking or „Seven Nation Army“ by the White Stripes, but also as far back as the turn of the 20th century, when „assocation football“ became known as „football without picking up the ball“. I found 90 German football fan songs in the volksliederarchiv.de, all from the three football song collections „Fussball Sang und Klang“, „Fussball-Liederbuch“ and „Sport-Liederbuch“, which were published in several editions until 1933. I had wordles created from the song texts. Before I get to the Wordles, a few introductory words. (I won’t prevent you from scrolling down once, if you are too curious). I am aware that this is not an extremely representative evaluation. 90 songs are probably only a small of the songs circulating between 1895 and …

Visions of 1925: Football in the Year 2000

Football in the year 2000 is now a thing of the past. In 1925 it was still a vision of the future and therefore the article „What to expect in the year 2000“, which appeared in the Mansfield Reporter on 1 May 1925, sounds exciting. So what was the vision of the future? How did one imagine the game of football to be played at the following turn of the millennium? But at first glance one is disappointed. This is already revealed by the beginning of the title: „Football Special. Exclusive Interview with a Martian„. But between the lines, much can be read about the ideas and desires of the author, sports journalist L. V. Manning. What is it about? The article is written in prose and is rather reminiscent of Kafka in its beginning: „How he got into the room I cannot explain. I only know that he was there, helping himself to my tobacco and enjoying my whisky and soda like a mere mortal. ‚It’ll make a great story,‘ he said, ‚but I …

The development of the Sheffield Rules

I came across this page this month, which lists several Sheffield Rules. More than just the four I have used so far. So I have now been able to update the various rules and the concise history of the Sheffield FA Rules. Here it is now to give a little more detail of the Sheffield rules, but of course not as much detail as various books cover, looking at Sheffield FC in its early days. It is the elaboration of my comparison. My first mistake that caught my eye in the analysis was that the Sheffield FA was not founded at the same time as Sheffield FC, but in 1867, nine years later. That is, after the Football Association was founded. The latter consisted mainly of London football clubs, but not only London clubs were involved in the founding, but a representative of Sheffield FC, for example, was also present. So for the time being, it’s about the … Sheffield FC Rules (1858-1867) The drafts and first published version 1858 The first draft Sheffield FC …

FIFA became a member of The IFAB

FIFA did not always belong to the IFAB, after all it is a few years younger. Surprised? Don’t be. Aberystwyth is a Welsh port town and its football club, Aberystwyth Town, was founded in 1884. That makes it two years older than the IFAB, the International Football Association Board. FIFA – FĂ©dĂ©ration Internationale de Football Association – was not founded until 1904 and the name also shows that it was not founded in the United Kingdom. It was founded in Paris. Why was the IFAB founded? What is the IFAB? Yes, the International Football Association Board. But why was it founded? And by whom? I explained that four years ago here, but again in very short and understandable terms: It is an association of the four British associations: the Scottish SFA, the Welsh FAW, the Irish IFA and the British FA. And this association became necessary because the football rules of the four countries differed and thus made international matches a bit more complex: Which rules do you play by? Those of the home teams? …

Modern football around 1900

Modern football … „[…] it is evident that football is quite an ancient game. Time alters everything, and it has undoubtedly done so in football. Where one used to play with half the village on one side and the same on the other, it is now restricted to sides composed of eleven players. As I have been requested to write on the modern game it is not worth while dwelling upon how it was played a hundred years ago. Football is really supposed to be a Scottish game, but it was in England that a proper Association with defined rules was first started.“ (John Cameron: Association Football and How to play it. London [1908]. P. 7.) The concept of modern football is not one of recent decades, as I pointed out last year in two longreads at 120minutes about England and Germany. 1870s: combination football Both Montague Shearman (1887), Charles William Alcock (1906) and quoted John Cameron (1908) describe in their writings on the game of football what has already changed since the first football …

Moderner Fußball um 1900

Moderner Fußball … „[…] it is evident that football is quite an ancient game. Time alters everything, and it has undoubtedly done so in football. Where one used to play with half the village on one side and the same on the other, it is now restricted to sides composed of eleven players. As I have been requested to write on the modern game it is not worth while dwelling upon how it was played a hundred years ago. Football is really supposed to be a Scottish game, but it was in England that a proper Association with defined rules was first started.“ (John Cameron: Association Football and How to play it. London [1908]. S. 7.) Der Begriff des modernen Fußballs ist kein Begriff der letzten Jahrzehnte, wie ich im vergangenen Jahr in zwei Longreads bei 120minuten ĂŒber England und Deutschland. 1870er Jahre: Kombinationsfußball Sowohl Montague Shearman (1887), Charles William Alcock (1906) und zitierter John Cameron (1908) beschreiben in ihren Schriften ĂŒber das Fußballspiel, was sich seit der GrĂŒndung des ersten Fußballverbandes 1863 bereits verĂ€ndert …

The Morley Doodle and False Reports

On 16 August 2018, Google published a Doodle in honour of Ebenezer Cobb Morley’s 187th birthday in Cuba, Peru, Colombia, Brazil, Argentina, New Zealand, Australia, China, Vietnam, India, Greece, France, Croatia, Poland, Lithuania, Estonia, Germany and the UK. Google’s description of the doodle alone is teeming with errors or at least contentious statements, which I would like to name in this post. And I would like to encourage you not to take everything at face value. The fact that I am dealing with the development of football rules and regulations at all is due to a lack of source-based work. In my search for year numbers, I noticed that year numbers contradicted each other and that only in the rarest of cases is reference made to the contemporary source (e.g. newspaper reports). The assumption that many simply obtain information from two or three sites and do not check them further is confirmed again and again. This is also the case with this doodle. == Subsequent note: I did not check the links after creating the …

Das Morley-Doodle und falsche Berichte

Am 16. August 2018 veröffentlichte Google ein Doodle zu Ehren des 187. Geburtstags von Ebenezer Cobb Morley in Kuba, Peru, Kolumbien, Brasilien, Argentinien, Neuseeland, Australien, China, Vietnam, Indien, Griechenland, Frankreich, Kroatien, Polen, Litauen, Estland, Deutschland und im Vereinigten Königreich. Allein in Googles Beschreibung des Doodles wimmelt es von Fehlern oder zumindest streitbaren Äußerungen, die ich in diesem Beitrag benennen möchte. Und euch dazu animieren möchte, nicht alles fĂŒr bare MĂŒnze zu nehmen. Dass ich mich ĂŒberhaupt mit der Entwicklung der Fußballregeln und -regelwerke beschĂ€ftige, hat mangelndes quellenbasiertes Arbeiten als Ursache. Auf der Suche nach Jahreszahlen merkte ich, dass sich Jahreszahlen widersprachen und das nur in allerseltensten FĂ€llen auf die zeitgenössische Quelle (z.B. Zeitungsberichte) verwiesen wird. Die Annahme, dass viele einfach Informationen von zwei, drei Seiten beziehen und diese nicht weiter ĂŒberprĂŒfen, bestĂ€tigt sich immer wieder. So auch bei diesem Doodle. == NachtrĂ€glich Anmerkung: Ich habe nach Erstellen des Posts die Links nicht mehr ĂŒberprĂŒft. Gut möglich, dass manche Berichte nachtrĂ€glich berichtet wurden. == Dass SWP die ersten FA-Treffen auf 1982 datiert und India Today Morley Geburtsjahr auf …